Charles Harrison

Charles Harrison  schließt sich der Art & Language-Gruppe 1970, im selben Jahr wie Mel Ramsden, an. Als Theoretiker interessiert er sich vor allem für die Fragen, die die Kunst aufwirft.

Harrison strürzte sich auf Fragen zum Herstellungsprozess von Kunstwerken, die er in Kunstwerken aufgreift. Hier handelt es sich um die, für die Art & Language-Bewegung charakteristische, analytische Strömung.

Charles Harrison stellt jedoch neben die sprachliche Kunstbetrachtung noch eine intersubjektive Dimension, die sowohl den Betrachter als auch die Welt, in der das Kunstwerk entstanden ist, miteinschließt.

Durch die Betrachtung des vom Künstler theoretisierten Werkes, begegnet der Betrachter dem Unbekannten und stellt sich jedes Mal neue Fragen – als Konsequenz des neuartigen Charakters des Kunstwerkes selbst.

Die technische Analyse des Werkes und der künstlerische Prozess, zum Beispiel, verleihen dem künstlerischen Aspekt des Objets mehr Gewicht und erschließen dem Betrachter einen bis dahin ungeahnten Sinn.

 

Harrison

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