Introduction

Die Art & Language-Bewegung verdankt ihren Namen der Zeitschrift Art-Language. Diese Zeitschrift wurde im Jahr 1996 gegründet. Sie war das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen mehreren Lehrern aus Coventry in England: Terry Atkinson, David Bainbridge, Michael Baldwin und Harold Hurrell. Die Art & Language-Bewegung selbst wird 1968 gegründet.

In der darauf folgenden Zeit reihten sich noch zahlreiche andere Namen in die Liste der Kollaborateure ein. Erwähnenswert sind zum Beispiel Charles Harrison und Mel Ramsden, die der Gruppe 1970 beitreten.

Art & Language lieferte den theoretischen Unterbau dafür, was später die Konzept-Kunst werden sollte. Mithilfe von Reflexionen zu Texten, stellt Art & Language den schöpferischen Akt, allgemeiner die künstlerische Produktion, in Frage. Die Bewegung repräsentierte daher auch den Übergang einer “nicht-sprachlichen” Kunst (Malerei, Bildhauerei…) zu einer mit Absicht auf explizite Weise theoretischen Kunst.

Art & Language wirkte übrigens wie eine Kritik sowohl an den bürokratischen und historischen Aspekten des Modernismus, als auch am philosophischen Konservatismus des Minimalismus. Die Art & Language-Bewegung, das sind vor allem Texte. Dies war zugleich Stärke und Schwachpunkt der Bewegung. In der Tat sollten die von verschiedenen Künstlern angestellten Überlegungen bald voneinander abweichen und unterschiedliche, gar komplett entgegengesetzte Wege, einschlagen. So erschien Art & Language im Jahr 1976 eher wie ein Sammelbecken starker und unterschiedlicher Charaktere als wie ein solides, an einem Strang ziehendes Kollektiv.

Zu denjenigen, die in der nachfolgenden Zeit ihren Beitrag zur Bewegung leisteten, gehören Joseph Kosuth, Ian Burn, Mel Ramsden und Charles Harrison, aber auch Persönlichkeiten wie Christine Koslov, Graham Howard, Lynn Lemaster, Andrew Menard, Verena Nusz, Philip Pilkington oder David Rushton.

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